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Sepia

6 Weisheiten aus meinen 20ern

30 zu werden bedeutet, außer nicht mehr die jugendliche Zahl 2 als erstes am Anfang der Jahreszahlen stehen zu haben, den Start in einen neuen Lebensabschnitt. Dinge die ich trotzdem aus meinen Zeiten als Twen beibehalten möchte, erzähle/erkläre ich euch hier in diesem Post.

Auch wenn nicht alle Entscheidungen in meinen 20ern super waren, gibt es ein paar, an denen ich festhalten möchte. Keine tiefgründigen sondern eher oberflächlichere , von denen ich allerdings denke, es gut gemacht zu haben.

Kein “richtiges” Make-Up tragen

Jetzt denken sich bestimmt viele von euch … hä? Sie ist doch auf den Fotos immer geschminkt. Das stimmt natürlich. Für mein Make Up brauche ich aber nur maximal 5-7 Minuten. Schon seit gut sieben Jahren verwende ich z. B. keine Foundation mehr, sondern nur noch eine leichte BB-Cream. Auch das Puder ist nur zart mattierend mit einer leichten Deckkraft – ebenso mein Concealer. Auf was ich aber nicht verzichten kann, sind Rouge, Augenbrauenstift und Wimperntusche. Das war es dann auch schon. Seitdem ich diese Routine für mich gefunden habe, bin ich davon überzeugt, dass meine Haut durch die BB-Cream anstatt der Foundation viel besser atmen kann. Vielleicht Einbildung, aber damit fühle ich mich einfach wohler.

Meine Haarfarbe ändern

Ich habe längst damit aufgehört zu zählen, wie oft ich schon meine Haare gefärbt habe und wundere mich nur, wie sie das überhaupt ausgehalten konnten. Haarexperimente waren mein Lieblingshobby und dementsprechend hatte ich eine bunte Palette an Haarfarben zu Hause. Aber ganz egal welche Haarfarbe ich hatte, ich bin immer wieder zurück zu Blond gekommen. Es ist eine Farbe die mir am besten steht und in der ich mich am wohlsten fühle. Warum sollte ich als sehr blasser Typ mit grünen Augen, meine Haare unnötig schwarz-rot färben, was mich dann noch blasser erscheinen lässt? Ich glaube, das ich mit meinem kühlen Blondton ganz gut bedient bin und deswegen belasse ich es auch dabei.

Meinen Modestil komplett ändern

Anfang meiner 20er habe ich in Sachen Kleidung noch sehr viel ausprobiert – für das Alter wohl mehr als normal. Im Laufe der Zeit hat sich dann ein Stil entwickelt, der mir am besten steht. Groß daran was ändern möchte ich nicht. Mit klassischen Teilen und Basics gemischt mit ein paar Trendteilen, bin ich gut ausgestattet. Mich komplett neu zu erfinden brauche ich nicht mehr.

„Künstliche“ Nägel

Ich habe keinesfalls was dagegen (hatte ja selbst früher welche) – jeder soll machen was er will. Es sieht zugegeben bei vielen echt schön aus, aber bei mir? Nein danke. Erstens kann ich mit langen Nägeln überhaupt nichts anfangen. Ich feile meine Nägel immer so weit herunter, wie es nur geht bzw. noch gut aussieht. Lange Nägel würden sich auch nicht mit meiner Arbeit vereinbaren und zweitens, geht dieses regelmäßige ins Nagelstudio gelaufe, ganz schön auf den Geldbeutel. Da weiß ich besseres mit meinem Geld anzufangen, als es in Nägel zu investieren.

Solarium

Ich war zwar noch nie eine große Solariumgängerin aber dennoch war es vor ungefähr 10 Jahren Pflicht, mich zweimal die Woche auf die (schwächste) Solariumbank zu legen. Auch wenn viele behaupteten, dass ich viel fitter und gesünder aussehe, möchte ich damit nicht mehr anfangen. Es geht wie auch bei den Nägeln ziemlich auf den Geldbeutel und gesund ist es meiner Meinung nach auch nicht, vorallem wenn man so viele Tattos hat wie ich. Ausserdem finde ich es viel schöner auf natürliche Art und Weise braun zu werden. Ich habe nichts gegen meine Blässe und finde es viel besser als irgendwann tiefe Falten vom Solarium zu bekommen.

Mich ärgern wenn jemand nach meinen Ausweis verlangt

Früher noch ein Ärgernis aber im Laufe der Zeit eigentlich ein Push fürs Ego. Jünger auszusehen hat durchaus Vorteile, für jetzt und später. Schlimmer wäre es doch, wenn man viel älter geschätzt wird als man wirklich ist. Oder?

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