Beauty

Hair-Storys

Und nun zu einem Thema, bei dem bestimmt viele unter euch auch mitreden können. Mit meinen fast 29 Jahren hab ich in Sachen „Haarunfälle“ schon einiges erlebt. Unbeabsichtigt war ich plötzlich mal orange, grün usw. Was ich da in der ganzen Zeit haartechnisch alles so angestellt habe, darüber werde ich euch heute in diesem Beitrag erzählen. Ich beschränke mich hierbei aber nur auf die wichtigsten „Ereignisse“, denn eigentlich könnte ich schon fast ein Buch darüber schreiben. :)

Alles begann mit meiner Naturfarbe als Kind: Weißblond. Im Laufe der Jahre entwickelte sich dieser wunderschöne Blondton aber zu einem mittelaschblond, welcher jarecht häufig ist. Irgendwann, so mit ungefähr 12 Jahren, beschloß ich etwas an der Haarfarbe zu ändern. Ganz im Zeichen der 90er wollte ich einen Bob mit breiten, roten Strähnen, was damals echt schnieke aussah. Auf die roten Strähnen folgten dann immer wieder hellblonde, bis ich dann irgendwann komplell hell erblondet war.

Die Pupertät

Es hätte alles so schön sein können – lange, blonde, gesunde Haare … aber die Launen der Natur bzw. der Pubertät, drängten mich zu einer dunkelbraunen Haarfarbe. Ich wollte etwas anderes ausprobieren, was ich anfangs echt cool fand. Aber bald kam die Frage auf : „Warum habe ich das nur getan?“ und so ging es schleunigst zum Friseur.

Der erste Haarunfall

Und so kam es für mich zum schlimmsten Friseurbesuch. Meine bis dato dunkle Haarpracht sollte wieder in einem schönen Blond erstrahlen. Und so bekam ich eine Blondierung mit einen 12%tigen Oxydanten auf den Kopf. Eigentlich nichts ungewöhnliches für die damalige Zeit (Olaplex gab es da ja noch nicht), aber das dass ganze gut über eine Stunde auf meinen Kopf brutzelte (im wahrsten Sinne des Wortes) war nicht normal. Resultat: Meine Haare waren zwar Blond, sogar richtig weißblond, sahen dafür aber aus wie Stroh. Beim Föhnen kam es schließlich zu dem Horrorszenario jeder Frau: Haare fallen aus bzw. brechen ab. So wurde aus meiner langen Mähne eine schulterlange und da die Haare besonders vorne abgebrochen waren, gab´s noch einen Pony obendrauf. Wie die Kopfhaut ausgesehen hat, könnt ihr euch sicher vorstellen.

Die lange Blondphase

Es dauerte daraufhin Ewigkeiten um meine Haarpracht wenigstens einigermaßen gesund zu pflegen. Bis auf Ansatz nachfärben verschonte ich meine Haare von jeglicher Farbe. So hatte ich also für lange Zeit weißblonde Haare, meist als Bob oder schulterlang.

Der nächste Färbeversuch

Irgendwann packte mich aber erneut die Lust am Farbwechsel: Es sollte wieder dunkler werden. Das Weißblond war irgendwann einfach zu klischeehaft. Mein Haar wurde dieses Mal aber nicht dunkelbraun sondern dunkelblond, mit einem Kupferstich der wirklich toll aussah und ich mich damit richtig wohlfühlte.

Der zweite Haarunfall

Eigentlich wollte ich beim Friseur meinen Kupferton nur auffrischen bzw. intensivieren. Doch leider ging das gehörig schief. Ich kam zwar mit dunkelblonden Haaren aus dem Salon, aber sie leuchteten in einem sehr aggressiven orange/rot.

Die Zeit der Farbkorrektur

Nach diesem erneuten Zwischenfall verlor ich so langsam das Vertrauen in Friseure und nahm schließlich alles selbst in die Hand. Ich versuchte, so gut es ging die Farbe auszuwaschen, verwendete immer wieder Blondierungen und kam nach viel Zeit, Geld und Mühe zu einem wunderschönen Kupferblond. Zugegeben – dieser Haarfarbe trauer ich heute immer noch ein wenig nach, aber das ständige auffrischen der Farbe war dann doch am Ende einfach zu kostspielig. Ich entschied mich letztendlich für einen kühlen, hellen Blondton, so wie ich ihn jetzt trage. Der ganze Prozess überdauerte zwei Jahre. Der einzige Fauxpas der mir nochmal passierte, war lediglich, dass ich das Silbershampoo zu lange einwirken ließ und so einzelne Strähnen grün wurden. Alles andere überlasse ich nicht mehr dem Zufall. Ich habe zum Glück jetzt endlich meine Haarroutine, sowie meine Haarfarbe gefunden.

Die Zukunft

Im Moment kann ich mir keine andere Farbe mehr vorstellen und ich hoffe, mein Zukunfts-Ich denkt genauso darüber. Trotzdem finde ich, dass jeder einmal so eine Erfahrung gemacht haben sollte um seinen eigenen Stil zu finden.


Was meint ihr? Was habt ihr denn schon so mit euren Haaren erlebt?

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