Fashion Lifestyle

Bewusster shoppen

In den Medien, in Zeitschriften und auf Blogs ist es momentan ein großes Thema. Viele Blogger wenden sich von der Fast Fashion Industrie ab und kaufen nur noch nachhaltig Klamotten. Auch bei Youtube findet man etliche Videos dazu auch unter anderem auch viel zum Thema Capsule Wardrobes. Auch ich möchte meinen Senf dazu geben und deshalb dreht sich heute alles ums bewusster shoppen.

Seit dem vor einigen Jahren Primark den Rest der Modeunternehmen den Preiskampf angesagt hat, hat sich das Thema Wegwerfmode und nachhaltige Mode ganz nach oben geschraubt. Jeder versucht seine Ware so günstig wie möglich anzubieten um mehr Kunden in die Läden zu locken. Positiv einerseits ist es natürlich, da sich auch Leute mit geringen Budget bestimmte Trendteile kaufen können aber auf der anderen Seite sind die Verlierer meist die Qualität und die Produktion der einzelnen Teile aber in dieses Thema möchte ich micht jetzt nicht vertiefen sonst wird der Beitrag zu lange.

Mir geht es eher darum ob man wirklich alles braucht was gerade trendig ist? Ich möchte keinesfalls damit sagen, dass ich nicht auch zu diesen Leuten gehöre, die gerne mal bei Primark und Co. vorbeischauen aber auch ich habe im Laufe der Zeit gelernt bzw. gemerkt, dass ich nicht alles brauche was auf dem Markt geschmissen wird sondern vor dem Kauf wirklich überlege ob ich es auch brauche – auch wenn es vielleicht nur ein Shirt ist für 3 Euro.

Vielleicht habe ich es auch meiner Arbeit zu verdanken dass ich diesbezüglich ein wenig stumpf geworden bin, da ich ja schließlich den ganzen Tag mit Mode zu tun habe. Dadurch gehe ich auch nicht mehr in die Stadt für eine Shoppingtour sondern schaue mir die Artikel lieber in Ruhe zu Hause im Internet an um auch sehen zu können ob ich vielleicht schon so ein ähnliches Teil im Kleiderschrank habe.

Mein Kleiderschrank

Wenn man schon beim Thema ist: mein Kleiderschrank ist auch deutlich geschrumpft bzw. der Inhalt. Hier kann natürlich auch ein wenig meine Arbeit Schuld sein, da wir nur schwarz und weiß tragen dürfen. Aber auch so sind es nur Teile im Kleiderschrank die ich auch noch 100%tig anziehe und auch mehrere Saisons anziehen kann. Falls meiner Meinung nach etwas fehlen sollte schreibe ich es mir auf und kaufe es mir bei Gelegenheit. Spontankäufe habe ich eigentlich so gut wie keine mehr außer vielleicht im Urlaub in einer anderen Stadt.

In Basics mehr investieren

Zudem gehöre ich wie bestimmt auch viele von Euch zu den Leuten, die gewisse Lieblingsteile im Kleiderschrank haben und die auch mehr getragen werden als andere. Deshalb finde ich es „nachhaltiger“ wenn genau in diese Teile mehr Geld investiert für eine bessere Qualität mit der man länger Freude hat. Bei mir sind es in diesem Fall Basics wie einfarbige oder gestreifte Shirts, Jeans und Pullover.

Die SALE-Falle

Auch hier bleibe ich stark. Ich kenne es nur zu gut … ich selbst reduziere ein Teil in der Arbeit was ich niemals Beachtung geschenkt habe aber schwups wurde es reduziert wird es plötzlich attraktiv für mich. Auch hier heißt es stark bleiben und gut überlegen ob man es wirklich braucht.

Fazit

Ganz vom Thema Fast Fashion werde ich mich wohl nicht trennen aber eine gesunde Mischung mit nachhaltiger Mode und Trendteilen ist eine gute Basis für ein bewussteres Shoppen.

Was haltet Ihr von diesem Thema?

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