Freizeitparks Travel

Freizeitpark-Check Tripsdrill

Wie bei meinem letzten Weekly Round-Up angekündigt,  starte ich heute eine neue Kategorie – den Freizeitpark Check.

Wer meinen Blog schon länger verfolgt, weiß, dass ich (bzw. wir) sehr gerne Freizeitparks besuche. Vor allem natürlich den Europa Park. Dieses Jahr besuche ich jedoch auch andere Parks und werde sie in drei Kategorien (mit Punktevergabe,  max. 5 Punkte) miteinander vergleichen und beurteilen. Wahrscheinlich treffe ich mit diesem Thema nicht jeden von Euch aber Kurztrips innerhalb Deutschland werden immer beliebter und glaubt mir – Freizeitparks sind nicht nur was für Kinder sondern sie sprechen in der Regel in ihrer Vielfalt ein breites Publikum jeden Alters an.

Starten möchte ich meinen Check mit dem Erlebnispark Tripsdrill,  den wir vergangenen Samstag besucht haben.  Der Park befindet sich in Cleebronn, Baden württemberg (nähe Heilbronn) und ist gut über die Autobahn zu erreichen.

Attraktionen (3 von 5 Punkten)

Man merkt schon am Eingang, dass dieser Park eine bestimmte Zielgruppe ansprechen möchte – nämlich hauptsächlich Familien mit Kindern. Deshalb gibt es in Tripsdrill auch reichlich Kinderattraktionen von Rundfahrgeschäften bis zu einer gemütlichen Tausendfüsslerachterbahn. Im hinteren Teil des Parkes befinden sich dann die Bahnen für das etwas größere  Publikum. Flagschiff ist hier klar die neueste Achterbahn mit dem Namen „Karacho“. Eine wirklich sehr gelungene und überraschende Achterbahn mit vielen Schrauben, Loopings und Katapultstart. Die zweitgrößte Achterbahn „Mammut“ hingegen war leider eher enttäuschend. Diese Holzachterbahn ist meiner Meinung nach viel zu leise und fast nicht ruckelig – was bei einer Holzachterbahn echt ein Nachteil ist und einem das Feeling dazu nimmt. Die Wartezeiten waren bei allen Attraktionen top. Mehr als 10 Minuten musste man nicht anstehen. Für einen Achterbahnvielfahrer wie mich, bietet Tripsdrill aber leider zu wenig.

Gastronomie (2 von 5 Punkten)

Dieser Punkt hat komplett enttäuscht. Neben deftigen, regionalen Speisen gab es nur eine Auswahlmöglichkeit – nämlich Fast Food. Ein großer Burger mit Pommes und einem Getränk kosten 8,90 Euro was für die Größe der Portion noch völlig ok ist. Der Burger war dafür aber sehr trocken und das Brötchen hat überhaupt nicht zum Rest gepasst. Auch die Donuts, die als Donuts fast nicht zu erkennen waren,  haben nicht überzeugt. Sie schmeckten einfach nur nach etwas fettigen, frittierten. Mehr nicht.

Preis- Leistungsverhältnis (3 von 5 Punkten)

Für 29,50 Euro (Erwachsene ab 12 Jahren) bietet der Park sehr viel für Familien mit Kindern aber eher weniger für „normale“ Gäste. Die einzelnen Bereiche sind schön gestaltet, jedoch merkt man bei sanitären Anlagen, Restaurants, Attraktionen etc. schon sehr, dass alles ein wenig in die Jahre gekommen ist. Nur der Bereich rund um „Karacho“ wirkt modern. In dieser Kategorie erhält der Park dennoch 3 Punkte, da im Eintrittspreis auch der Besuch im Wildtierpark mit enthalten ist, der ca. 7 Gehminuten vom Park entfernt ist.

Endstand: 8 von 15 Punkten

Ich hoffe Euch hat mein erster Freizeitpark-Check gefallen. Der Nächste wird in Kürze folgen.

 

You Might Also Like...

No Comments

Leave a Reply