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Freizeitpark-Check: Phantasialand

Jetzt geht es mit meiner Kategorie Freizeitpark-Check weiter! Zu oft mussten wir den Termin verschieben, doch letztes Wochenende war es endlich soweit und wir haben es ins Phantasialand geschafft. Was dort so geboten wird und wie gut der Park in den Kategorien Attraktionen, Gastronomie und Preis- Leistungsverhältnis abschneidet, davon berichte ich heute.

Der Freizeitpark in Brühl (nahe Köln) der zu den ältesten in Deutschland zählt, wurde auf der Fläche eines alten Braunkohle-Tagebaus erbaut. So wie der Europa Park ist das Phantasialand ein Familienbetrieb und bietet folgende Themenbereiche an: Berlin, Mexico, China Town, Mysterie, Fantasy sowie Deep in Africa.

Das Phantasialand ist gut 450 km von Nürnberg entfernt und über eine nahegelegene Autobahnausfahrt (Brühl Süd) ohne große Umwege wie etwa Landstraßen, zu erreichen.

Attraktionen (5 von 5 Punkten)

Hier kommen so gut wie alle Altersgruppen auf ihre Kosten. Auch für ganz kleine Besucher und Thrill-Fans gibt es jede Menge zu erleben. Mich als Achterbahnfreak begeistert  natürlich vor allem das breit gefächerte Angebot der verschiedenen Bahnen: Katapultstart, Boomerang, Hängeachterbahn mit Überschlägen, drehende Gondeln mit Wilde Maus Elementen und und und. Langweilig wird es einem hier auf keinen Fall. Das nonplusultra ist ohne Frage natürlich Taron – die neueste Achterbahn im Phantasialand. Taron hat mich von der ersten Sekunde an in ihren Bann gezogen, sowohl wegen der Fahrt an sich als auch durch das Theming. Einfach perfekt. Eine Bahn also, die man einfach fahren muss. Das einzige was es auszusetzen gibt, sind die etwas ruckartigen Richtungswechsel, die bei der Katapultachterbahn Blue Fire im Europa Park, ein wenig geschmeidiger sind.

Gastronomie (4 von 5 Punkten)

Geschmacklich gab es nichts auszusetzen. Auswahl und Vielfalt sind allerdings deutlich weniger als im Europa Park und es fehlen die landestypischen Gerichte zu den jeweiligen Themenbereichen. In “Mexiko” gab es z. B. anstatt Buritos und Tacos am Imbiss, Pizza und Nachos. Überrascht waren wir von den gebratenen Nudeln im Themenbereich China Town. Die Portion war reichlich und mit 5 Euro recht günstig. Sogar der Geschmack konnte mit dem in einem chinesischen Restaurant mithalten. Ein kulinarisches Highlight (Spaß beiseite) war für uns die Slush-Bar. Hier konnte man je nach Belieben sich selbst verschiedene Slush-Sorten zusammenmixen.

Preis- Leistungsverhältnis (3 von 5 Punkten)

Hier muss ich leider wieder den Vergleich mit dem Europa Park ziehen, der mit 47 Euro Eintrittspreis pro Tag, weitaus mehr zu bieten hat (und das auf einer dreimal  größeren Fläche). Entweder ist das Ticket für den Europa Park zu günstig oder das Phantasialand mit 46,50 Euro zu teuer. Ausserdem fehlt mir persönlich das gewisse etwas in Sachen Theming, obwohl es bereits auf einem hohen Niveau ist. Alles im allem erreicht das Phantasialand bei mir einen guten zweiten Platz. Spitzenreiter bleibt für mich aber uneinholbar der Europa Park in Rust.

Endstand: 12 von 15 Punkten

Fazit: Für mich bleibt das Phantasialand ein Park mit vielen Kindheitserinnerungen und ich bin gespannt, wie sich der Park in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird – auch flächenmäßig. Er braucht einfach mehr Platz, damit auch jeder einzelne Themenbereich seinen verdienten Charme bekommt.

Wart ihr schon mal dort? Wie hat euch der Park gefallen?

 

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