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Hafnir & Midlinda-Spalte

Im vergangenen Jahr besuchten wir an unserem letzten Urlaubstag auf Island, die von uns rein zufällig entdeckten Orte Hafnir und Midlinda-Spalte.

Plan war eigentlich zum Hafnarberg zu fahren aber durch ein „unschönes“ Zusammentreffen mit brütenden Vögeln fuhren wir von dort schnell wieder weg und suchten lieber nach anderen schönen Orten auf der Halbinsel Reykjanes, die sich ungefähr 50 km westlich von Reykjavik befindet.

Schon bei der Hinfahrt entdeckten wir ein süßes Dörfchen, dass wir uns auf der Rückfahrt genauer ansehen wollten. Hafnir, ein kleiner Ort mit ca. 108 Einwohner (Stand: 2019), war früher ein wichtiger Fischerort und Handelsposten. Erwähnenswert ist das Geisterschiff „Jamestown“, welches im Jahre 1870 ohne Besatzung aber mit einer großen Ladung Holz angespült wurde.

Highlights für uns waren eine schwarze Kirche mit rotem Dach, die sich im Zentrum von Hafnir befindet und Pferde die uns gleich nebenan begrüßten.

Nachdem wir das kleine Dörfchen hinter uns gelassen hatten, entdeckten wir, wieder durch Zufall, einen Touristenspot namens Midlinda (korrekt geschrieben: Miðlinda). Ähnlich wie bei der Silfra-Spalte im Þingvellir-Nationalpark driften hier die Eurasischen und Amerikanischen Kontinentalplatten auseinander und das etwa 2cm im Jahr. Diese Schlucht/Spalte wird durch die Brücke „Bru milli Heimsalfa“ verbunden was auf deutsch „Brücke über die Kontinente“ bedeutet.

Die Midlinda-Spalte könnt Ihr über die Straße 425 ganz leicht erreichen. Der Besucherparkplatz ist kostenlos.

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