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Das Langhaarexperiment

Lange Haare wünschen sich die meisten Mädchen/Frauen. Auch ich träume manchmal davon und stelle mir vor, was ich dann alles für Frisuren und Stylings ausprobieren könnte. Deswegen startete ich auch vor einigen Monaten mein Projekt „lange Haare“, das vor einigen Tagen beim Friseur leider kläglich scheitere.

Ich war dieses mal wirklich bemüht das durchzuziehen und lange Haare sind für mich nichts neues. Schon früher hatte ich lange Haare und wusste sie auch zu pflegen. Aber wie auch in Sachen Mode entwickelt man sich mit den Jahren weiter, Geschmäcker ändern sich und Träume bleiben meist nur Träume. Wer meinen Blog oder auch Instagram verfolgt kennt mich meist nur mit kurzen Haaren, oder das höchste der Gefühle, mit einem Longbob. Länger als bis zu den Schultern ist eher die Ausnahme. Vergangenes Jahr im Juli fing ich dann aber an, meine Haare wachsen zu lassen. Ich nahm mir vor, sie bis auf ca. Brusthöhe zu bringen. Im November wurden einmal die Spitzen geschnitten aber sonst ließ ich der Natur freien Lauf. Die erste Zeit gab es kein Problem aber ab Schulterlänge fing es dann wirklich an zu nerven. Das ist auch meist die Länge wo viele aufgeben sie wachsen zu lassen. Dieses Gefühl, dass ständig die Haare an der Schulter aufliegen, können wirklich nur diejenigen verstehen, die das auch schon mal durchgemacht haben. Aber ich wollte nicht aufgeben und machte weiter. Warum ich dann doch aufgab, dafür gibt es mehrere Gründe:

Ich bin ein ungeduldiger Mensch

Geduld ist nicht gerade einer meiner Stärken. Vor allem nicht wenn es um´s Haare wachsen lassen geht. Das ging mir einfach nur auf die Nerven.

Lange Haare brauchen mehr Pflege

Ich pflege meine Haare wirklich gerne und habe auch die perfekten Pflegemittel dafür gefunden aber lange Haare brauchen einfach viel mehr davon. Meine Haare lasse ich außerdem gerne lufttrocknen (viel besser für die Haare) aber mit etwas längerem Haar kann das schon mal dauern. Dazu kam noch, dass meine Haare immer „verwirrter“ nach dem Waschen waren. Ohne meinen Tangle Teezer wäre ich da wirklich aufgeschmissen gewesen.

Die Zeit für Frisuren

Noch mit kurzen Haaren durchstöberte ich Pinterest auf der Suche nach Inspiration für Frisuren mit langen Haaren. Geflochten oder auch ein Undone-Dutt gefielen mir. Die Realität sah aber so aus, dass ich aus meiner herangewachsenen Haarlänge doch nichts gemacht habe. Vor der Arbeit hatte ich einfach keine Lust und Zeit und mehr als ein Zopf oder ein halber waren da einfach nicht drin.

Kurze Haare stehen mir besser

Das ist für mich der wichtigste Grund, weshalb ich dieses „Langhaarexperiment“ abgebrochen habe. Ich persönlich finde, dass mir kürzere Haare viel besser stehen als lange und ich fühle mich einfach viel wohler damit. Zum Vergleich hatte ich Fotos von mir, einmal mit kurzen und einmal mit langen Haaren.

Ich bereue dieses Entscheidung im Moment nicht und es wird bestimmt mal wieder die Zeit kommen, dass ich sie wachsen lassen möchte. Jetzt aber bin ich froh, dass gut zehn cm Länge runter sind und ich wieder meine Komfortlänge erreicht habe.

Wie sieht es bei Euch aus? Seid ihr #teamlonghair oder doch wie ich #teamshorthair?

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