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Oktoberfest

Da pendele ich nun schon seit zwei Jahren Tag für Tag nach München und war noch nie auf dem Oktoberfest! Unglaublich! Das musste also unbedingt nachgeholt werden. Heute zeige ich Euch meine Eindrücke von der Wiesn.

Gestern war es also soweit – auf zum Oktoberfest!  Natürlich per Bahn und zwar mit dem Nürnberg-München Regional Express (Bayern-Ticket). Schon 15 Minuten vor Abfahrt war der Zug  brechend voll. Mit viel Glück fanden wir noch freie Plätze. Ein kurzer Blick durch das Zugabteil und schon war uns klar – 99 % der Fahrgäste hatten das gleiche Ziel: Die Wiesn.

Nach ca. zwei Stunden standen wir schließlich vor der Theresienwiese. Der Weg dorthin war leicht zu finden, da man einfach nur den Massen hinterher laufen musste. Wir sind letztendlich durch einen Nebeneingang rein und waren gleich inmitten von Achterbahnen, Rundfahrgeschäften und Souvenirbuden.

Wenn man wie ich nur kleinere Volkstfeste wie das in Nürnberg kennt, ist man von der Vielzahl an Fahrgeschäften und vor allem der verschiedenen Achterbahnen echt beeindruckt. Ausprobiert haben wir dennoch nichts, denn unser Besuch im Europa Park rückt immer näher. Von den Fahrpreisen her geben sich das Oktoberfest und das Nürnberger Volksfest aber nichts. Überall kostet eine Fahrt zwischen 3,50 Euro und 4,50 Euro.

Wie Ihr vielleicht auf meinen Fotos erkennen könnt, war zu diesem Zeitpunkt die Theresienwiese nicht sehr voll. Man konnte demnach als „Erstbesucher“ wie ich, sich alles in Ruhe anschauen ohne sich durchdrängeln zu müssen. Das Wetter war etwas düster,  Regen blieb uns aber zum Glück erspart.

Etwas voller wurde es dann Richtung Festzelte. Ich hab gar nicht mitgezählt wie viele es am Ende waren aber wieder im Gegensatz zu den zwei großen Zelten in Nürnberg war das hier in München eine ganze Menge. Beeindruckend war, dass bereits um 11 Uhr die Leute vor den Zelten Schlange standen und das an einen Montag. Die Straße mit den Festzelten der Brauereien etc. verführte auch mit verschiedensten Düften von herzhaften Schweinsbraten bis hin  zu gebrannten Mandeln.

Zum Schluss wollten wir uns noch ein ganz besonderes Fahrgeschäft anschauen. Vor ein paar Wochen berichtete VOX in einer Oktoberfestdoku über diese Attraktion. Toboggan heißt das gute Stück und hat so manche Leute zum Wanken und Hinfallen gebracht – auch ohne Alkohol. Aber so wie es manchmal ist, ist diese Attraktion doppelt so lustig wenn angetrunkene Wiesngäste versuchen die Balance auf dem 11kmh schnellen Laufband zu halten. Um die Uhrzeit, als wir dort waren,   konnten wir nur drei Leuten zusehen, die alle mit Bravur und ohne Stolpern und Stürzen am Ziel oben angekommen sind.

Nach gut zwei Stunden sind wir dann wieder Richtung Ausgang. Für den ersten Eindruck über die Wiesn hat das absolut gereicht. Es war toll, es endlich  einmal live gesehen zu haben und nicht nur im Fernsehen.  Die Fahrt nach München hat sich  auf jeden Fall gelohnt und vielleicht geht es für mich nächstes Jahr wieder auf die Wiesn!

 

2 comments

    1. Ja da hatten wir richtig viel Glück. Wäre nicht schön gewesen für den ersten Besuch wenn es so voll gewesen wär. Die Erlanger Bergkrichweih ist aber auch schon teilweise echt überfüllt. Zum Rumlaufen auch am besten gleich früh hingehen :) LG

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