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Pottenstein 2020

Wir nahmen die Corona-Zeit zum Anlass um nach Jahren endlich mal wieder nach Pottenstein zu fahren. 

Man muss nicht immer in die Ferne reisen, denn auch in Deutschland finden sich herrliche Fleckchen wunderschöner Natur und es gibt vieles zu entdecken. Wir z. b. waren mit Bus und Bahn in ca. 45 min. in Pottenstein, das mitten in der fränkischen Schweiz liegt.

Da in Pottenstein die Parksituation meistens sehr angespannt ist, blieb diesmal das Auto zuhause. Wenn man sich nämlich nicht schon in aller früh einen Parkplatz sichert wird es wirklich eng und meist unmöglich noch einen in der Nähe zu finden. Diesen Umstand nehmen die Touristen  leider oft genug zum Anlass um an Stellen zu parken wo es eigentlich gar nicht erlaubt ist und zerstören damit Wiesen und Sträucher. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Mit dem Wohenend- Bayernticket starteten wir bereits um 8 Uhr (unter der Woche ab 9h gültig) von Nürnberg aus. Gegen 9 Uhr erreichte unser Bus dann die Haltestelle der Teufelshöhle in Pottenstein. Nach einer kurzen „Pinkelpause“ ging es über den Wanderweg Richtung „Erlebnisfelsen Pottenstein“. Die letzten 200m hatten es dann echt in sich. Was für eine Steigung! Nach Luft schnappend kamen wir schließlich oben an und erkundeten zuerst Attraktionen und Preise. Wir entschieden uns gegen eine Fahrt mit der Rodelbahn und für eine Runde auf dem Hexenbesen. Die lustige aber kurze Fahrt mit einer Art Hängeachterbahnn kostet drei Euro pro Person.

Danach ging es bergab (natürlich etwas leichter als der Weg nach oben) entlang dem Wanderweg zur Pottensteiner Burg. Hier entdeckten wir einen kleinen Aussichtspunkt, der sich rechts von der Burg befindet. Den Weg dorthin würde ich nur mit geeignetem Schuhwerk empfehlen, da der Boden recht steinig und uneben ist. Wenn man aber den Aussichtspunkt erreicht hat, hat man einen wahnsinnig schönen Ausblick aber seht selbst:

Um ca. 13 Uhr ging es wieder zurück zum See um Brotzeit zu machen. In der Zeit wo wir unterwegs waren, wurde der Ort gefühlt von Minute zu Minute immer voller. Wir liefen den kleinen Wanderweg zur Teufelshöhle zurück und fuhren gegen 15 Uhr dann auch wieder zurück nach Nürnberg.

Alles im allem kann ich jedem nur empfehlen – vor allem jetzt wo viele Urlaub im eigenen Land machen –  solche Touristenziele so früh wie möglich am Tag anzusteuern. Auf der Rückfahrt war der Parkplatz der Höhle restlos überfüllt und die Leute standen in einer ewig langen Schlange für die Kasse der Teufelshöhle an.

Wir werden auf jeden Fall bald wiederkommen  nach Pottenstein.

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