Search

Travel: Cliffs of Moher

(Werbung, da Orts- und Firmennennung)

Nun komme ich bei meiner Irland Reihe zu dem absoluten Highlight unserer Reise: die Cliffs of Moher

Als ich die sozialen Medien nach Bildern über Irland durchforstete, kamen die Cliffs of Moher am häufigsten darin vor. Schon da war mir klar, wenn es einmal nach Irland gehen sollte, dann auch genau dort hin (schon allein wegen Harry Potter). Überlaufener Touristen Hot-Spot hin oder her, aber sowas muss man einfach live gesehen haben. Als feststand wann wir nach Irland fliegen, wurde diese Tour auch schnell übers Internet gebucht. Wir entschieden uns über die Seite “GetYourGuide” für eine geführte Bustour- das bekannteste Portal in Sachen geführten Touren und Tickets. Hierzu gibt es in den nächsten Wochen einen extra Beitrag auf meinem Blog zu lesen.

Je näher wir mit dem Bus den Klippen kamen umso spektakulärer wurde die Landschaft. Ein Mix aus typischer, irischer Landschaft wie Wiesen und kleinen Felsen und dann der gewaltige atlantische Ozean, der plötzlich irgendwie wie aus dem Nichts aufzutauchen schien.

Angekommen am Busparkplatz wurden uns Eintrittskarten für das Besucherzentrum in die Hand gedrückt und eine Zeit vorgegeben, wann man wieder am Bus zu sein hatte. Das Wetter war perfekt. Die Sonne ließ sich immer wieder mal blicken, von Regen keine Spur. Aber, mit was man natürlich rechnen musste wenn man an so einem Ort ist: Wind. Und das nicht so harmlos wie man es vielleicht von zu Hause her kennt.

Ohne zu wissen wo genau es hingeht, marschierten wir einfach den anderen Touristen hinterher. Bevor ich es vergesse…. Hier schon mal ein Tipp für alle, die auch einmal dorthin möchten. Bitte kleidet euch dementsprechend! Es ist keine Modenschau … Outdoor Bekleidung ist Pflicht! Wir mussten über manche Touris echt schmunzeln, die in Ballerinas, kurzen Hosen oder Kleidern daher kamen. :)

Nach ca. vier Minuten Fußweg waren wir auch schon dort – worauf wir lange daraufhin gefiebert hatten. Der Blick zu den Klippen war absolut überwältigend und genauso wie man es sich vorgestellt hatte. Kaum den ersten Eindruck verkraftet, macht man das, was die Gesellschaft heutzutage so macht, nämlich Fotos im Sekundentakt knipsen. Hier ein Selfie, da ein Boumerrang und dort noch ein Video. Unzählige davon habe ich an diesem Tag gemacht.

Danach liefen wir zu einem kleinen Aussichtsturm. Wie man sich schon denken kann, kostet der Aufstieg Eintritt. Fotos von außen mussten ausreichen.

Auch wenn man dort nicht alleine ist, waren die Touristen um einen herum wirlich sehr umsichtig und jeder bekam eine Chance Fotos zu machen ohne andere Personen im Bild zu haben. Das habe ich bei manch anderen Sightseeingtouren schon anders erlebt.

Anschließend ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt und von dort aus nach links. Hier kam dann nach gut sieben Minuten Fußweg eine Art Denkmal für die Menschen, die hier ihr Leben verloren haben. Das darunter wohl auch Touristen gewesen sind, wundert mich überhaupt nicht. Denn es gab an diesem Tag nicht nur einen, der für das perfekte Foto ganz am Rand stehen musste – eine starke Windböe in die falsche Richtung ….mehr muss ich nicht sagen.

Nach dem Denkmal verlässt man den offziellen Weg und wer will kann jetzt noch eine recht matschige Strecke entlang laufen. Natürlich musste man uns das nicht zweimal sagen. Gegen den Wind musste man wirklich hart ankämpfen. Er drückte einen aber zum Glück in Richtung Land und nicht Richtung Klippen. Auch wenn die Strecke durch den Matsch total anstrengend war, wurde man durch die Aussicht wirklich mehr als entschädigt.

Da wir nur noch 40 Minuten bis zur Abfahrt hatten, entschieden wir uns umzukehren um uns noch einmal das Besucherzentrum genauer anzuschauen. Hier findet man natürlich einen Souvenirshop der komischerweise bei vielen Artikeln deutlich günstiger ist als in einem Shop in Dublin. Hätten wir das mal vorher gewusst. Ansonten findet man viele Infos zu den Klippen und kann zusätzliche Touren buchen z. B. Delfinbeobachtungstouren (vorgemerkt für den nächsten Besuch). Was bei so einem Touristenmagnet natürlich auch nicht fehlen darf, ist ein Restaurant und eine Toilette, die trotz der Vielzahl an Besuchern, sehr sauber war.

Außerhalb des Besucherzentrums findet man noch ein paar private Shops die u. a. handgefertigte Dinge verkaufen.

Fazit

Ich würde wirklich JEDEN der eine Reise nach Irland plant die Cliffs of Moher empfehlen. Auch wenn es ein Touristenhotspot ist,gehört es einfach dazu und die Aussicht ist wirklich unvergesslich. Ihr werdet es nicht bereuen!

 

Write a response

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Close
liketheblackcat - by Svenja © Copyright 2018. All rights reserved.
Close