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Travel: Fliegen mit Laudamotion

(Werbung, da Nennung der Fluggesellschaft)

Mit einer sog. “Billigairline” zu fliegen ist für mich und meinen Freund nichts neues. Im vergangenem Jahr sind wir z. B. zweimal mit Ryanair geflogen. Diesmal ging der Flug zum Reiseziel aber mit einer anderen und “neuen” Airline: Laudamotion.

Schon vorab: große Unterschiede zwischen Laudamotion und Ryanair bestehen nicht, aber das ist auch kein Wunder, denn beide Fluggesellschaften haben vor einiger Zeit fusioniert bzw. Ryanair hat die meisten Anteile an Laudamotion gekauft. Deswegen wurde auch unser Flug nach Palma de Mallorca über Ryanair abgewickelt. Der Flieger allerdings war von Laudamotion. Alle Maschinen wurden von der damals insolventen Niki Airline mit abgekauft. Wer tatsächlich hinter Laudamotion steckt, wissen vielleicht nicht alle von euch: es ist der ehemalige Formel 1 Fahrer Niki Lauda. Er betreibt die österreichische Fluggesellschaft, die acht eigene Flugzeuge besitzt (andere werden geleast), seit 2016 und beschäftigt knapp 650 Mitarbeiter (Quelle: wikipedia).

Ticketkauf

Der Kauf der Tickets wurde über die Ryanair Website abgewickelt. Dort gibt es, wie bei vielen anderen Fluggesellschaften auch, drei verschiedene Preiskategorien. Was man wählt, bleibt einem selbst überlassen. Wir entschieden uns für ein “Billigticket” mit Zusatz “Priority Boarding”. Es beinhaltet das Boarding als einer der ersten Passagiere und zwei Handgepäcksstücke pro Person. Dazu buchten wir noch eine Sitzplatzreservierung. Pro Flug und Person waren wir dann schließlich bei 25 Euro, was immer noch sehr günstig ist. Der Ticketkauf über die Website verlief problemlos und schnell.

Check-In

Da wir Priority Boarding dazugebucht hatten, konnten wir bereits 60 Tage vor Abflug bequem online einchecken. Die Boardkarten sind digital in der Ryanair App hinterlegt. Man kann sie entweder über das Smarthphone vorzeigen oder (zur Sicherheit) ausdrucken. Bei Laudamotion gilt die gleiche Regel wie bei Ryanair: wer sein Ticket nicht vorzeigen kann, muss vor Ort 50 Euro für das Ausdrucken des Tickets bezahlen.

Boarding

Nach den Sicherheitskontrollen und einer gewissen Wartezeit, begann das Boarding. Anders als bei Ryanair gab es trotz gebuchter Priority Tickets keine gesonderte Warteschlange. Ob es eine Ausnahme war oder prinzipiell an manchen Flughäfen nicht gemacht wird, weiß ich nicht. Beim Rückflug jedenfalls gab es diesen extra Anstellbereich. Was überhaupt nicht kontrolliert wurde, waren die Maße und das Gewicht der Handgepäcksstücke. Man hätte wohl gut einen etwas größeren und schwereren Koffer nehmen können. Natürlich mit eigenen Risiko evtl. “erwischt” zu werden.

Sicherheit

Wie bereits in meinem Erfahrungsbericht über Ryanair geschrieben, erfüllen die Maschinen natürlich genauso wie bei den anderen Airlines, die geforderten Sicherheitsstandards (sonst würde die Airline schließlich auch keine Flugerlaubnis erhalten). Daran wird also nicht gespart – keine Panik. :)

Komfort an Board

So wie auch bei Ryanair ist der Komfort für einen Kurzflug absolut okay. Bei meiner Körpergröße hatte ich jedenfalls genügend Freiraum. Wer etwas größer ist, hat auf längeren Flügen möglicherweise Platzprobleme (oder auch nicht).

Sauberkeit an Board

Auch hier wurde nicht gespart. Alles war sauber und ordentlich.

Unterhaltung an Board

Hier findet man einen kleinen Unterschied zum Angebot von Ryanair: An Bord gibt es Displays die während des Fluges entweder Werbung von Laudamotion oder irgendwelche Serien abspielen.

Verpflegung an Board

Wie bei den meisten Billigairlines gibt es Verpflegung nur auf eigene Kosten. Das heißt, dass man sich bei Bedarf etwas kaufen kann/muss. Sparfüchse können sich allerdings noch vor dem Boarding etwas zum trinken oder zum essen an den diversen Ständen im Wartebereich des Flughafens kaufen.

Freundlichkeit des Flugpersonals

Keine Beanstanungen. Das Personal an Bord war genauso zuvorkommend und freundlich (mit einen sehr sypathischen, österreichischen Slang) wie bei anderen Airlines.

Pünklichkeit

Wie auch bei unseren Reisen mit Ryanair war der Hinflug pünktlich, die Rückflüge starteten erst mit Verspätungen von bis zu 30 Minuten – so auch bei unseren Flug mit Laudamotion. Diesen Zeitverlust konnte der Pilot aber fast wieder ausgleichen und so landeten wir nur ca. 10 Minuten später als geplant in Nürnberg. Wer an diesen Verzögerungen Schuld hat, Airline oder Flughafen, kann ich nicht beurteilen.

Fazit

Wer günstig in den Urlaub kommen will und wem der Service an Bord nicht all zu wichtig ist (bei Kurzstreckenflügen), dem kann ich Laudamotion – genauso wie Ryanair, vollstens empfehlen.

Seid ihr schon einmal mit Laudamotion geflogen?

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